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MtiQS - alle Funktionen im Detail

interne Datenbank
MtiQS verwendet zur Speicherung der Kursdaten eine integrierte, relationale Datenbank. Dies bedeutet für den Anwender keinerlei Installationsaufwand und auch keine Administration einer Datenbank. Da diese sozusagen in die Software einkompiliert ist sichert dies neben dem Komfort auch höchste Funktionssicherheit und Performance. Die Datenbank bietet dabei Kapazitätswerte, die so schnell nicht erschöpft sind, wie z.Bsp. eine Maximalgröße bis zu 32 TB (Terrabyte), bis zu 2,1 Milliarden Tabellen oder ebensoviele Records in Transaktion.
Prioritätensteuerung
Alle Datenfeeds können gleichzeitig, also parallel, Kursdaten in MtiQS einspeisen. Kursdaten aus verschiedenen Datenfeeds, die sich auf den gleichen Wert beziehen, werden über Prioritäten gesteuert. Das bedeutet, das Sie damit ein selbstregulierendes System zur Verfügung haben mit dem Sie eine kontinuierliche Datenversorgung realisieren können. Folgendes Beispiel veranschaulicht diese Steuerung:
Wertpapier: Euro/US-Dollar
Datenfeeds: 4
Prioritäten: DF1 := 2; DF2 := 1; DF3 := 4; DF4 := 3;
max. Ausfallzeit: DF1 := 60 sec.; DF2 := 60 sec.; DF3 := 30 sec.; DF4 := 30 sec.;
Nachdem für alle 4 Datenfeeds die Prioritäten definiert wurden wird der Datenbanktabelle für Euro/US-Dollar Daten der höchste Priotitätswert zugewiesen, in unserem Beispiel der Wert 4.
Danach wird der Datenempfang für alle 4 Datenfeeds aktiviert und es kommen auch kontinuierlich Kursdaten aus allen Datenfeeds. Datenfeed3 hat die höchste Priorität und die Kursdaten aus diesem Datenfeed werden vom System verarbeitet und an das angeschlossene Chartprogramm weitergegeben, da die Priorität des Datenfeed3 der höchsten Priorität des Systems entspricht. Bei jedem Eintreffen von Kursdaten aus dem Datenfeed mit höchster Priorität wird dessen aktueller Zähler für die aufgelaufene Ausfallzeit wieder auf 0 gesetzt. Kursdaten aus allen anderen Datenfeeds werden verworfen, da deren Priorität niedriger als die des Systems ist.
Nehmen wir an der Datenfeed3 mit der höchsten Priorität füllt jetzt aus. Das heisst, der aktuelle Zähler für die aufgelaufene Ausfallzeit erreicht die maximale Grenze von in unserem Falle 30 sec. Sobald der Datenfeed mit der höchsten Priorität seine maximale Ausfallzeitgrenze erreicht wird angenommen das dieser ausgefallen ist und die Priorität der Datenbanktabelle wird auf den nächst niedrigen Wert eines aktiven Datenfeeds reduziert. In unserem Beispiel wäre dieser nun 3. Diese Reduzierung erfolgt bis minimal zum Wert 1.
Nun kommen nur noch Kursdaten aus den verbleibenden 3 Datenfeeds. Der Datenfeed mit der nächst niedrigeren Priorität von 3 ist der Datenfeed4. Kursdaten aus diesem Datenfeed4 werden nun vom System akzeptiert, da dessen Prioritätswert auf 3 abgesenkt wurde und damit dem Prioritätswert des Datenfeed4 entspricht. Somit läuft die Datenversorgung nach Ausfall des Datenfeed3 mit Daten aus dem Datenfeed4 weiter.
Beginnt nun der ausgefallene Datenfeed3 (Priorität 4) wieder Daten zu senden, wird die Priorität des Systems wieder angehoben, da dessen aktuelle Priorität niedriger ist als die des sendenden Datenfeeds3. Nun werden vom System wieder nur Daten vom Datenfeed3 akzeptiert und Daten aus dem vorher aktiven Datenfeed4 werden ab jetzt wieder verworfen.
Dieser Mechanismus führt sooft zu einem Wechsel wie Ausfallzeiten überschritten werden bzw. ausgefallene Datenfeeds wieder beginnen Daten zu senden.
Zeitformatierung zur Internationalisierung
Da die einzelnen Datenfeeds unterschiedliche oder manchmal überhaupt keine Zeitstempel für die Kursdaten liefern, macht es sich erforderlich eine einheitliche Zeitbasis für alle Kursdaten anzuwenden. MtiQS orientiert sich dazu an der UTC-Zeit. Der Zeitstempel eingehender Kursdaten wird dabei in die zugehörige UTC-Zeit umgerechnet, der Zeitstempel ausgehender Kursdaten wird dann von der UTC-Zeit auf die lokale Zeitzone des Anwenders oder jede beliebige andere Zeitzone umgewandelt. So ist sichergestellt das unabhängig vom Standort des Anwenders gleiche Wertpapiere den gleichen Zeitstempel haben.
Ebenfalls in das Zeitmanagement integriert ist eine Justierung der intern in MtiQS verwendeten Zeit auf Basis eines offiziellen, öffentlichen Zeitservers. Bei jedem Start von MtiQS wird dieser Abgleich durchgeführt, so das MtiQS auch auf einem PC mit ungenau eingestellter Zeit korrekt arbeitet.
Datenkompression
Intern werden alle Kurse auf Basis 1 Minute gespeichert, d.h. für jede Minute liegt ein Open-, High-, Low-, Close- und Volumenwert vor. MtiQS bietet die Möglichkeit, diese Kurse vor dem Export in angeschlossene Software weiter zusammenzufassen, d.h. zu komprimieren. Der Kompressionslevel wird hierbei in Minuten angegeben und ist in 1-Minutenschritten beliebig möglich. Zum Beispiel könnte man mit einem Kompressionslevel von 1440 (24h *60 min.) Minuten alle Kurse zu einem Tageskurs zusammenfassen.
Die Basis ist der 01.01.1970 00:00:00 Uhr. Von diesem Zeitpunkt aus werden die einzelnen Perioden berechnet, so dass auch Werte wie 7 Minuten oder 13 Minuten, die bezogen auf einen ganzen Tag keine genaue Teilung zulassen, immer zum gleichen Zeitpunkt führen und somit vergleichbar sind. Die über das Output-Interface in externe Software exportierten Kurse haben damit schon die gewünschte Kompression und müssen nicht extra in der externen Software komprimiert werden. Der Kompressionslevel ist auch aus der externen Software heraus über die Schnittstelle einstellbar. Auch historische Kurse können komprimiert von der externen Software aus MtiQS abgerufen werden.
Spreadfunktion
In MtiQS ist eine Funtion implementiert, die es erlaubt zwei verschiedene Wertpapiere in ihrer Kursentwicklung direkt zu vergleichen und einen Performancespread zu berechnen. Dieser Spread wird, genau wie ein realer Kurs in der Datenbank gespeichert und auch an die Schnittstelle für die angeschlossene Chartsoftware weitergeleitet. Auch dies ist selbstverständlich bei laufendem Betrieb möglich.
Alle angelegten Spreads können separat verwaltet, d.h. angelegt, geändert, neu berechnet und gelöscht werden.
Export und Schnittstellen
MtiQS versorgt externe Software entweder per DDE-Schnittstelle oderüber ein COM-Interface, worüber sowohl die aktuellen Realtimekurse als auch historische Kurse aus der Datenbank exportiert werden.
Zum Austausch von Kursdaten aus der Datenbank (keine laufenden RT-Daten) mit anderen Anwendern stellt MtiQS entsprechende Dateiroutinen einschliesslich Komprimierung und Dekomprimierung im ZIP-Format bereit.
Die Kursaktualisierung kann wahlweise Tick by Tick erfolgen oder auch erst am Ende der eingestellten Kompressionsperiode. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn in der externen Software bei jeder Aktualisierung rechenintensive Vorgänge laufen, die bei einer Tick by Tick Aktualisierung zu Performanceproblemen führen würden.
Eine detaillierte Beschreibung der Schnittstellen mit Parametern und Funktionen finden Sie nach der Installation im "Help"-Ordner.
Datenbankmanagement und Administration
Um eine sichere Versorgung mit Kursdaten aus MtiQS zu gewährleisten bietet die Software auch einige administrative Tools und Hilfen an. So verfügt MtiQS über eine Backupfunktion für die Datenbank. Sollte es einmal zu gröberen Funktionsstörungen kommen und die Datenbank dabei Schaden erleiden so können Sie versuchen den Schaden mit der integrierten Reparaturfunktion wieder zu beheben.
Für die Performanceverbesserung ist eine Funktion zur Reorganisation einzelner Datenbanktabellen vorhanden, mit der die interne Anordnung der Datensätze verbessert und die Tabelle gleichzeitig komprimiert werden kann.